|
 |
| Die hohen Barowerte gehören zur Vergangenheit |
Der Dienstag begann recht schön, im Laufe
des Tages aber kamen Bewölkung und Nebel auf. Die hohen
Barowerte gehörten bereits der Vergangenheit an, denn gegen
Abend fiel der Luftdruck unter 1000, und bestätigte damit
die sich nähernden Tiefdruckfronten.
Am Mittwochabend lösten sich, obschon der Luftdruck auf
987 gesunken war, Nebel und Bewölkung auf. Für kurze
Zeit war kein Dunstfetzen auszumachen. Der blaue Himmel, und
die tiefblaue See zelebrierten eine trügerische Ruhe und
Harmonie. [weiter] |
| Der Autopilot setzt aus |
| Am Freitagabend fiel der Baro erneut, von 1016
auf 1010 bei diesem Wert frischte der Wind am Samstag morgen
auf, und erreichte Stärken bis vierzig Knoten. [weiter] |
| Have you money |
| Der Chef der Furunovertretung inspizierte unseren
Autopilot. Anstelle einer Rechnung meinte er: ist schon ok,
ich arbeite für die grösste Firma im Ort, die bezahlt
das. [weiter] |
| Eine Yacht hängt am Eisberg |
| Im Hafen trafen wir einen Segler, der mit seinem
Freund von Holland nach Grönland gesegelt ist. [weiter] |
| Arbeiten an der BLUE PEARL |
| Die Arbeiten an der BLUE PEARL sind zum Teil ausgeführt.
Der Vorstag konnte improvisiert repariert werden. Da es hier
in Grönland keine Hand voll Segeljachten gibt, und somit
auch keine Stagen, verlängerten wir den Spanner um zehn
Zentimeter, indem wir ein Stück dazwischen schweissen liessen.
[weiter]
|
| Diskobucht |
Wer hätte gedacht, dass wir am 24. Juli noch
immer hier in Nuuk anzutreffen sind! 25. Juli 15.00 Uhr.
Wir haben soeben vor einer Stunde in Nuuk abgelegt, mit Ziel
Diskobucht etwa 350 bis 400 Meilen, oder 3 Tage. Die Teile für
die Heizung sind gestern hier eingetroffen. [weiter]
|
| Godhaven - Christianshab |
Godhavn unterscheidet sich in vielem von Nuuk,
Die Häuser, ausschliesslich aus Holz gebaut, haben zum
grossen Teil Grundrisse von 4.5 / 4.5 bis 6 / 6 Meter
In ihren bunten Farben wirken sie bescheiden, aber nicht ärmlich.
Auf den freien Flächen sind Schlittenhunde an kurzen Ketten
zu dutzenden festgemacht, vielerorts türmen sich Hundeschlitten.
[weiter]
|
| Diskofjord „Nipisat“ |
 |
Am Morgen des 12. August entschlossen wir uns
in südliche Gefilde aufzubrechen. [weiter]
|
| Asiaat |
 |
Den nächsten Tag „schon wieder ein Sonntag“
nutzten wir, um uns den Ort anzusehen. [weiter]
|
| Wetterküche Nordatlantik |
| Die Strategie, die Tiefs zu reiten, anstelle sich
von ihnen plagen zu lassen schien fürs Erste aufzugehen.
Am Sonntag erreichten wir die Tiefdruckzone, in deren Rücken
wir den ganzen Tag von ansprechenden Winden profitierten.
[weiter]
|
|
|
|
Florida - Grönland Teil 4 |
|
Neufundland-Grönland |
|
|
|
|
|
|
|
| |
| Kurs auf Grönland |
 |
Vor zwei Tagen haben wir von der langen Pier in St.
Johns Neufundland abgelegt.
Der Baro bestätigte mit 1024 das Hoch, das über uns hinwegzog,
dennoch zeigte sich der Himmel wolkenverhangen und trübe.
[weiter] |
| Die ersten Eisberge, und Grönlands
Küste |
 |
Am Abend des 7. Juli sahen wir auf 61°55 Nord die
ersten
Eisberge vor Grönlands Küste.
Nach einem Tag mit dreissig bis vierzig Knoten Wind gegenan und rauher
See, werteten wir diese als weitere Erschwernisse.
[weiter] |
| Nuuk |
 |
An einem Arbeits - und Tauchboot einer ortsansässigen
Firma machten wir fest.
Peter ein Angestellter der Firma nahm uns die Leinen entgegen.
Wie er uns später erzählte, war er erst vor drei Wochen
aus Dänemark hier angekommen [weiter] |
| Christianshab – Ilulissat (Jakobshavn) |
 |
Christianshab oder Qasigiannguit, gleichbedeutend wie
„kleine gefleckte Robben“.
Die vielen farbenfrohen Holzhäuser sind hier wie an der ganzen
Westküste charakteristisch. In Qasigiannguit steht auch das älteste
Haus Grönlands, das heute das Museum des Ortes, und Zeuge für
viele Tausend Jahre Siedlungsgeschichte ist. [weiter] |
| Ilulissat - Umanak |
 |
Am Nachmittag des 2. August waren wir unterwegs nach
Umanak. Wir suchten uns den Weg durch grosse Eismassen und treibende
Eisberge. Gegen Abend war die Eisdichte abnehmen [weiter] |
| Eis im Parry Cannel, Peel Sound und Victoria
Strait verhindert Nordwestpassage |
 |
Nachdem wir in Nuuk viel Zeit verloren hatten, wollten
wir ab Upernavik auf direktem Weg zum Lancester Sound, „der
Einfahrt in die Nordwestpassage segeln“.
Wir hatten die BLUE PEARL für das befahren der Passage, „die
Anfang des letzten Jahrhundert (1903) nach vielen Fehlschlägen
von Amundsen gefunden wurde“ gebaut und ausgerüstet. [weiter] |
| Upernavik Fjord |
 |
Während ich mit Schreibarbeiten beschäftigt
war, machte sich ein Jäger mit Klopfen an unserem Schiff bemerkbar.
Er fragte uns, ob wir interessiert sind mit ihm in den Fjord hinauszufahren.
Er versprach, uns dort Narwale und Robben zu zeigen. Wir einigten
uns für den nächsten Tag und den Preis von sechshundert
Kronen. [weiter] |
| Wer steuert morgen die Bluepearl? |
 |
Auch schönes Wetter hat seine Tücken. Nachdem
nun alle Tiefs hinter uns gelassen sind, steuern wir auf ein grosses
Hoch zu, das uns für die nächsten Tage Windstille verspricht.
[weiter] |
| Horta |
 |
„Alles im Fluss.“ Der Autopilot entsprach
unseren Wünschen, die Dorade sprang uns buchstäblich in
die Pfanne. Der Wind war gut für sechs bis acht Knoten Fahrt.
Anita und ich absolvieren unser tägliches Fitnessprogramm in
der wärmenden Sonne im Cockpit. [weiter]
|
| |
|